Wildenbruchplatz

Der unmittelbar am Kanalufer gelegene Wildenbruchplatz bietet Rasenflächen mit Sonnen- und Schattenplätzen, die gegenüber dem Straßenniveau leicht abgesenkt sind. Die Grünanlage ist zu den umliegenden Straßen durch sehr dichte Vegetation und einen Zaun abgegrenzt. Der östlich gelegene Spiel- und Bolzplatz wird intensiv genutzt.

Die Eingangsbereiche in den Park bedürfen einer grundlegenden Umgestaltung, die Wege in der Anlage sind ebenfalls erneuerungsbedürftig und die umlaufenden Maschendrahtzäune wirken provisorisch. Der Park ist vom Weigandufer getrennt und der Neuköllner Schifffahrtskanal nicht unmittelbar zugänglich. Die Gehölzbereiche zeigen zum Teil starken Wildwuchs und die hölzernen Parkbänke haben starke Abnutzungserscheinungen, weshalb sie einer Erneuerung bedürfen.

Die Sanierungsaufgabe des Wildenbruchplatzes besteht in dem Gestaltungsbedarf bzw. in der Behebung der funktionellen Mängel der öffentlichen Grün-, Spiel- und Sportflächen. Der Wildenbruchspielplatz wurde 2014 bereits aus Mitteln des Spiel- und Sportstättensanierungsproramms (SSSP) erneuert und ein neues Spiel- und Rutschgerät, der „Wilde Mann“ für Kinder zwischen 5-8 Jahren, aufgestellt. 2017 werden erste dringende Instandsetzungsmaßnahmen an den Gehwegen und am Bolzplatz in der Parkanlage vorgenommen.

Eine behutsame Erneuerung des Wildenbruchplatzes wird nach aktuellen Planungen ab 2020, im Anschluss an die 2018/19 geplante Neugestaltung des Weigandufers beginnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Erweiterung und Öffnung der Grünfläche zum Ufer des Kanals die durch Sperrung dieses Abschnitts der Straße Weigandufer für den Kfz-Verkehr ermöglicht wird. Hierbei wird neben der Erneuerung der Zaunanlage die bessere Gestaltung der Grün- und Aufenthaltsbereiche ein zentrales Thema sein. Darüber hinaus soll die zurzeit nicht genutzte Brunnenanlage entlang der Wildenbruchstraße künstlerisch neu gestaltet werden. Ein Vorkonzept für die Entwicklung des Wildenbruchplatzes hat das Büro Spath+Nagel erarbeitet. Dieses wurde am 12.07.2016 öffentlich vorgestellt und diskutiert. Bevor es mit den Planungen weitergeht, muss zunächst die Finanzierung gesichert werden. Zu dem Zweck hat der Bezirk Neukölln – Fachbereich Stadtplanung Mittel der Städtebauförderung bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beantragt.